Die gelbe Tapete
Charlotte Perkins Gilmans 1892 erschienene Erzählung Die gelbe Tapete gilt heute als Schlüsseltext feministischer Literatur und zugleich als beklemmende Horrorgeschichte. Eine junge Frau wird nach der Geburt ihres Kindes von ihrem Ehemann, der passenderweise auch ihr Arzt ist, zur Ruhe verpflichtet. Schreiben und Arbeiten sind ihr untersagt, ihr Lebensraum verengt sich auf ein Zimmer mit gelber Tapete. Je länger die Isolation dauert, desto stärker scheint sich das Muster der Tapete zu verändern. Je länger sie hinschaut, desto mehr schaut etwas zurück, oder jemand? Aus dem vermeintlichen Schutzraum wird Schicht um Schicht ein Gefängnis ohne Entkommen.
In unserem LAB-Format widmet sich Ensemblemitglied Katharina Paul dem Text in einer eigenen Entwicklung. Es wird unheimlich und wirft Fragen auf, die weit über eine gelbe Tapete hinausgehen.
In unserem LAB-Format widmet sich Ensemblemitglied Katharina Paul dem Text in einer eigenen Entwicklung. Es wird unheimlich und wirft Fragen auf, die weit über eine gelbe Tapete hinausgehen.
Besetzung
Inszenierung und Spiel