Der Ticketverkauf startet Anfang Juli.
8. Philharmonisches Konzert / Stil und Temperament
Tuba: Maximilian Wagner-Shibata
Leitung: Danila Grassi
Igor Strawinsky: Pulcinella Suite (1919/20, Rev. 1949)
Ralph Vaughan Williams: Konzert für Tuba und Orchester f-Moll (1954)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische
Ralph Vaughan Williams: Konzert für Tuba und Orchester f-Moll (1954)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische
Eindrücke einer Italienreise waren es, die Felix Mendelssohn Bartholdy zu seiner Symphonie Nr. 4 inspirierten. Wenn die junge italienische Dirigentin Danila Grassi am Pult der Norddeutschen Philharmonie Rostock debütiert, hat sie diese Symphonie im Gepäck, in der Mendelssohn besonders in den beiden Ecksätzen alle Register zieht und sprühendes italienisches Temperament hörbar werden lässt.
Auch das Eröffnungsstück atmet südländischen Geist: Igor Strawinskys Musik um den langnasigen Pulcinella erweckt die alte Commedia dell’arte zu neuem Leben und kommt dabei ganz klassisch daher. Vorbilder für das 1920 geschriebene Ballett waren Werke des italienischen Barockkomponisten Giovanni Battista Pergolesi sowie ein neapolitanischer Schwank aus dem beginnenden 18. Jahrhundert, in dem Pulcinella als erfolgreicher Charmeur Zorn und Eifersucht der Nebenbuhler schürt.
Einer Rarität im klassischen Repertoire, einem Konzert für Tuba und Orchester, widmet sich Maximilian Wagner-Shibata, Solo-Tubist der Staatskapelle Weimar. Verfasst vom 82-jährigen Ralph Vaughan Williams im Auftrag des London Symphony Orchestra anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums, wurde das Werk zunächst verspottet. Die Tuba galt als ein für solistische Parts ungeeignetes Instrument. Es gelang dem Komponisten jedoch, mit diesem virtuosen Konzert die Kritiker vom Gegenteil zu überzeugen und mit technischen und klanglichen Raffinessen die Tuba als Soloinstrument zu etablieren.
Auch das Eröffnungsstück atmet südländischen Geist: Igor Strawinskys Musik um den langnasigen Pulcinella erweckt die alte Commedia dell’arte zu neuem Leben und kommt dabei ganz klassisch daher. Vorbilder für das 1920 geschriebene Ballett waren Werke des italienischen Barockkomponisten Giovanni Battista Pergolesi sowie ein neapolitanischer Schwank aus dem beginnenden 18. Jahrhundert, in dem Pulcinella als erfolgreicher Charmeur Zorn und Eifersucht der Nebenbuhler schürt.
Einer Rarität im klassischen Repertoire, einem Konzert für Tuba und Orchester, widmet sich Maximilian Wagner-Shibata, Solo-Tubist der Staatskapelle Weimar. Verfasst vom 82-jährigen Ralph Vaughan Williams im Auftrag des London Symphony Orchestra anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums, wurde das Werk zunächst verspottet. Die Tuba galt als ein für solistische Parts ungeeignetes Instrument. Es gelang dem Komponisten jedoch, mit diesem virtuosen Konzert die Kritiker vom Gegenteil zu überzeugen und mit technischen und klanglichen Raffinessen die Tuba als Soloinstrument zu etablieren.