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6. Philharmonisches Konzert / Romantische Liaison
Klavier: Lilit Grigoryan
Leitung: Dominik Beykirch
Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Ethel Smyth: Serenade D-Dur (1889/90)
Ethel Smyth: Serenade D-Dur (1889/90)
Als Kleines Konzert hatte Johannes Brahms ironisch sein Klavierkonzert Nr. 2 bezeichnet. Dabei beginnt mit dem berühmten Horn-Solo ein monumentales Gebilde, welches die bisherige klassische Konzertform sprengte. Entstanden mehr als zwei Jahrzehnte nach Brahms' erstem Klavierkonzert, zeugt es von einem neuen Verständnis der Gattung. Hatte Beethoven bereits den Orchesterpart von seiner Begleitfunktion erlöst und symphonisch durchgearbeitet, gilt das 1881 von Brahms selbst uraufgeführte B-Dur-Konzert fast als Symphonie mit obligatem Klavier.
Beim 6. Philharmonischen Konzert wird sich die aus Armenien stammende Pianistin Lilit Grigoryan der Herausforderung stellen und gleichzeitig ihren Einstand als jüngst berufene Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Rostock geben.
Dominik Beykirch, zuletzt Generalmusikdirektor in Weimar, debütiert in Rostock außerdem mit der Serenade von Ethel Smyth. Der in Leipzig ausgebildeten Britin, die sich mit Hungerstreiks ihr Studium erkämpft hatte, gelang damit ihr erstes großes Orchesterstück und bei der Londoner Uraufführung 1890 der künstlerische Durchbruch. Dennoch musste sie sich zeit ihres Lebens in der von Männern dominierten Musikwelt behaupten. Brahms zum Beispiel schätzte zwar ihren kraftvollen, von deutscher Romantik beeinflussten Ton, teilte jedoch mit vielen seiner Kollegen die Vorurteile gegenüber einer Komponistin.
Beim 6. Philharmonischen Konzert wird sich die aus Armenien stammende Pianistin Lilit Grigoryan der Herausforderung stellen und gleichzeitig ihren Einstand als jüngst berufene Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Rostock geben.
Dominik Beykirch, zuletzt Generalmusikdirektor in Weimar, debütiert in Rostock außerdem mit der Serenade von Ethel Smyth. Der in Leipzig ausgebildeten Britin, die sich mit Hungerstreiks ihr Studium erkämpft hatte, gelang damit ihr erstes großes Orchesterstück und bei der Londoner Uraufführung 1890 der künstlerische Durchbruch. Dennoch musste sie sich zeit ihres Lebens in der von Männern dominierten Musikwelt behaupten. Brahms zum Beispiel schätzte zwar ihren kraftvollen, von deutscher Romantik beeinflussten Ton, teilte jedoch mit vielen seiner Kollegen die Vorurteile gegenüber einer Komponistin.