7. Philharmonisches Konzert / Fernblick
Violine: Sophia Jaffé
Leitung: Nicholas Milton
Einojuhani Rautavaara: In the Beginning (2015)
Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
Sergej Rachmaninow: Symphonische Tänze op. 45
Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
Sergej Rachmaninow: Symphonische Tänze op. 45
Zwei langjährige Freund:innen kehren im März auf das Rostocker Konzertpodium zurück: die Geigerin Sophia Jaffé und der Dirigent Nicholas Milton. Dem Orchester eng verbunden, begeben sie sich auf einen musikalischen Exkurs nach Finnland.
Zählt Jean Sibelius’ Violinkonzert mit seinem ergreifenden Ton zu den Klassikern, startet der Abend mit Einojuhani Rautavaaras In the Beginning, dem letzten Werk des 2016 verstorbenen Komponisten. Beide Künstler repräsentieren die Musiksprache ihres Landes auf einzigartige Weise: Sibelius als Begründer einer Nationalmusik und Rautavaara als einer der bekanntesten finnischen Komponisten des 20./21. Jahrhunderts. Nach seinem avantgardistischen Frühwerk fand dieser zu einem sinnlichen und beinahe romantischen Stil, der nicht nur mit seinem Cantus arcticus, einem Konzert für Vögel und Orchester, in aller Welt zu begeistern wusste.
Die symphonischen Tänze des im amerikanischen Exil lebenden Sergej Rachmaninow waren ursprünglich als Ballett gedacht, gelangten dennoch in den Konzertsaal. Rachmaninow bezeichnete diesen Zyklus von drei Tänzen, welche reminiszenzartig auf sein Leben und Schaffen zurückblicken, als sein bestes Werk. Dass es am Ende sein Schwanengesang werden sollte, mag er vielleicht geahnt haben.
Zählt Jean Sibelius’ Violinkonzert mit seinem ergreifenden Ton zu den Klassikern, startet der Abend mit Einojuhani Rautavaaras In the Beginning, dem letzten Werk des 2016 verstorbenen Komponisten. Beide Künstler repräsentieren die Musiksprache ihres Landes auf einzigartige Weise: Sibelius als Begründer einer Nationalmusik und Rautavaara als einer der bekanntesten finnischen Komponisten des 20./21. Jahrhunderts. Nach seinem avantgardistischen Frühwerk fand dieser zu einem sinnlichen und beinahe romantischen Stil, der nicht nur mit seinem Cantus arcticus, einem Konzert für Vögel und Orchester, in aller Welt zu begeistern wusste.
Die symphonischen Tänze des im amerikanischen Exil lebenden Sergej Rachmaninow waren ursprünglich als Ballett gedacht, gelangten dennoch in den Konzertsaal. Rachmaninow bezeichnete diesen Zyklus von drei Tänzen, welche reminiszenzartig auf sein Leben und Schaffen zurückblicken, als sein bestes Werk. Dass es am Ende sein Schwanengesang werden sollte, mag er vielleicht geahnt haben.