Foto: Gene Glover

Der Zigeunerbaron

Operette in drei Akten von Johann Strauß
Libretto von Ignaz Schnitzer nach einer Novelle von Mór Jókai
Die ungarischen Roma, die seit dem Mittelalter im Temescher Banat heimisch waren, hatten im Vielvölkerstaat von Österreich-Ungarn keine politischen Rechte und wurden von den Herrschenden ignoriert. Umso präsenter waren sie als Zigeuner in Kunst und Musik, so auch in Johann Strauß‘ einziger ungarischer Operette, Der Zigeunerbaron.
Baron der Zigeuner – das ist Sándor Barinkay, Sohn eines ungarischen Gutsbesitzers, der Jahre im Exil verbringen musste, weil sein Vater wegen enger Verbindungen zum letzten Pascha aus dem Land vertrieben wurde. Von den Zigeunern wurde Barinkays Vater dagegen verehrt, und als Barinkay dank einer Amnestie in seine Heimat zurückkehrt, erkennen sie in ihm dessen rechtmäßigen Erben. Große Teile von Barinkays Gut hat sich mittlerweile dessen Nachbar, der reiche Schweinezüchter Zsupán, unter den Nagel gerissen. Barinkays Plan, Zsupáns Tochter Arsena zu heiraten, schlägt fehl, denn Arsena, die schon einen anderen liebt, gibt vor, ihr Zukünftiger müsse mindestens ein Baron sein. Und ein Zigeunerbaron wird von der zuständigen Sittenkommission natürlich nicht als solcher anerkannt …
Besetzung
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Olga von Wahl
Kostüme
Carl-Christian Andresen
http://www.volkstheater-rostock.de/ Volkstheater Rostock Patriotischer Weg 33, 18057 Rostock
Premiere
Sa, 27.02. 19:30 Uhr  /
Großes Haus