Das schlaue Füchslein

Oper in drei Akten von Leoš Janáček
Text nach Rudolf Těsnohlídeks gleichnamiger Novelle vom Komponisten / In deutscher Übersetzung von Günter Lohse
Eines Tages wird eine junge Füchsin von einem Förster gefangen genommen. Zum Missvergnügen seiner Frau führt er sie mit zu sich nach Hause. Doch der Füchsin, die sich nicht zähmen lässt, gelingt nach einiger Zeit die Flucht zurück in den Wald. Dort vertreibt sie einen Dachs aus dessen Höhle und richtet sich in ihr häuslich ein. Sie verliebt sich in einen Fuchs, feiert mit ihm Hochzeit und bringt viele Fuchsjunge zur Welt. Am Ende der Geschichte erschießt der Wilderer Haraschta die Füchsin, um aus ihrem Fell einen Muff für seine Geliebte zu machen. Aber ist dies wirklich das Ende oder siegt das Leben über die Vergänglichkeit?
1920 stieß Leoš Janáček in einer Brünner Tageszeitung auf eine kuriose Fortsetzungsgeschichte mit karikaturhaften Zeichnungen: kurze teils satirische, teils anrührende Episoden aus dem Leben einer Füchsin. Von der Poesie des Stoffes hingerissen, schuf er – für den Wald und für die Trauer meiner späten Jahre, wie Janáček erklärte – eine Oper, wie sie die Welt noch nie gesehen und gehört hatte: eine flirrende Symphonie des Waldes, ein Spiel über den ewigen Kreislauf des Lebens, ein Welttheater voller Witz und Weisheit.
Besetzung
Musikalische Leitung
Inszenierung
Vera Nemirova
Bühne & Kostüme
Dimana Lateva
http://www.volkstheater-rostock.de/ Volkstheater Rostock Patriotischer Weg 33, 18057 Rostock
Premiere
Sa, 10.04. 19:30 Uhr  /
Großes Haus