Tanja Kuhn

Sopran
Mit Partien wie Senta in Der fliegende Holländer war Tanja C. Kuhn bereits an international renommierten Häusern wie dem Kroatischen Nationaltheater Zagreb mit Nikša Bareza am Pult oder dem Theatro Petruzzelli di Bari, unter der musikalischen Leitung von Giampaolo Bisanti, zu erleben. Die Partie der Senta sang sie bereits am Theater Hof und dem Staatstheater Cottbus (Inszenierung: Jasmina HadŽiahmetović). Dort ist sie auch in der kommenden Spielzeit wieder als Senta zu Gast. Außerdem wird sie als Hanna Glawari in Die lustige Witwe, Micaela in Carmen und  zum ersten Mal in der Titelpartie Salome von Richard Strauss zu hören sein.

Ab der Spielzeit 2021/22 ist Tanja C. Kuhn festes Ensemble Mitglied am Theater Münster, wo sie Partien wie Elettra in Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart und Julia de Weert in der Vetter aus Dingsda (Regie: Dr. Ulrich Peters) singen wird. Zudem übernimmt sie am Theater Dessau die exponierte Partie der Princesse in der Oper Orphée von Philip Glass und wird im August 2022 als Freya im neuen Ring von Richard Wagner auf der Bühne des NCAP in Peking stehen.

An der Danish National Opera war Tanja C. Kuhn 2019 u.a. als Micaëla in Carmen und als Katja in der von Philipp Kochheim inszenierten Skandinavienpremiere von Die Passagierin von Weinberg sowie als Charmion in Cleopatra von August Enna (Regie: Ben Baur) auf der Bühne zu erleben. Sie debütierte dort in der anspruchsvollen Partie der Heloise in der gefeierten Premiere von Paul von Klenaus deutscher Oper Michael Kohlhaas, die vom dänischen Radio übertragen wurde, und sang Tatjana in Eugen Onegin (Regie: Hinrich Horstkotte).

Im Jahr 2017/18 feierte Tanja C. Kuhn als Giulietta in Zandonais Verismo-Oper Giulietta e Romeo am Staatstheater Braunschweig (Musikalische Leitung: Florian Ludwig) große Erfolge. Unter der Leitung von Giampaolo Bisanti stand sie mit dem Gloria für Sopran von Poulenc auf der Bühne des Teatro Lirico di Cagliari und sang die zweite Mahler-Sinfonie im Teatro Petruzzelli. Danach kehrte sie für die Titelpartie in Hindemiths Sancta Susanna (Musikalische Leitung: Marco Angius) ans Teatro Lirico di Cagliari zurück.

Ihr erstes Engagement führte die Sängerin bereits 2011 - noch während ihres Studiums - zum vom Theater Heidelberg ausgerichteten Festival Winter in Schwetzingen, wo sie im dortigen Rokokotheater die Hauptpartie der Emilia in der deutschen Erstaufführung von Scarlattis Marco Attilio Regolo unter Rubén Dubrovsky (Regie: Eva-Maria Höckmayr) sang. Dieses Debüt war so erfolgreich, dass sie vom damaligen GMD Cornelius Meister sofort für weitere Produktionen in Heidelberg verpflichtet wurde (u.a. als Gran Sacerdotessa in Aida). Weitere Gastverträge führten die Sopranistin an das Kroatische Nationaltheater Zagreb, ans Theater Hof, an die Kinderoper der Bayreuther Festspiele, an die Danish National Opera, aans Volkstheater Rostock, das Stadttheater Gießen, das Theater Münster und an die Staatsoper Hannover.

Tanja Christine Kuhn wurde in Heidelberg geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Meisterkurse bei Lynne Dawson, Raina Kabaivanska, Karan Armstrong, Matias Tosi, Scott Curry und Angelo Raciti ergänzten ihre Ausbildung. Sie arbeitet regelmäßig mit Malcolm Walker.

Am Volkstheater Rostock: