Messeschlager Gisela

Operette von Gerd Natschinski / Text von Jo Schulz
Ironische Zeitreise in die junge DDR: Der volkseigene Schneidereibetrieb Berliner Schick in Ost-Berlin bereitet seinen Auftritt auf der Leipziger Mode-Messe vor. Internationales Publikum wird erwartet. Dumm nur, dass die MitarbeiterInnen des Betriebs sich darin einig sind, dass ihr Chef namens Kuckuck von Mode so viel Ahnung hat wie ein Seehund vom Kaffeekochen, massenweise unbrauchbaren Firlefanz herstellen lässt und daher ein Debakel auf der Messe zu erwarten ist. Um die Präsentation doch noch zu retten, entwirft die junge Modegestalterin Gisela ein elegantes Kleid, das von Kuckuck natürlich abgelehnt wird. Doch mit Hilfe des Reporters Fred, der aus Liebe zu Gisela als Transportarbeiter anheuert, gelingt es schließlich, ihr Modell zum Messeschlager werden zu lassen…
Gerd Natschinski (1928 – 2015), Meisterschüler von Hanns Eisler und Grenzgänger zwischen E- und U-Musik, schuf einige der international erfolgreichsten deutschen Operetten des 20. Jahrhunderts. Sein Messeschlager Gisela, 1960 im Berliner Metropoltheater uraufgeführt, spielt heute in einer Welt von gestern – und dies ist bekanntlich ein Terrain, auf dem die Operette ihre schönsten Blüten treibt.
Am 2. September ist Theatertag: Zwei Personen gehen zum Tagespreis bzw. ermäßigten Tagespreis für eine Person in die Aufführung, es gilt der jeweils höhere Preis. Die Karten sind nur an den Kassen des Volkstheaters erhältlich.

Besetzung