Die Schändung der Lukrezia (The Rape of Lucretia)

Oper von Benjamin Britten / Libretto von Ronald Duncan
In deutscher Übersetzung von Elisabeth Mayer
Lukrezia, die Ehefrau des römischen Generals Collatinus, wird in ganz Rom für ihre bedingungslose Treue zu ihrem Mann gerühmt. Der etruskische Prinz Tarquinius fühlt sich durch die Lobreden der römischen Generäle auf Lukrezia dazu herausgefordert, diese auf die Probe zu stellen. Unter einem Vorwand reitet er nächtlich zu ihr und versucht, sie zu verführen. Als sich Lukrezia seinen Avancen widersetzt, wird sie von ihm vergewaltigt. Aus dem erlittenen Verbrechen zieht Lukrezia ihre höchstpersönliche Konsequenz: Obwohl ihr Ehemann Collatinus sich vorbehaltlos auf ihre Seite stellt, sieht sie einzig im Selbstmord eine Möglichkeit, ihre Unschuld wieder herzustellen…

Für seine erste Kammeroper griff Benjamin Britten jene legendenhafte Lukrezia-Episode auf, die in engem Bezug zur Gründung der römischen Republik steht und die auch in der Bildenden Kunst der vergangenen Jahrhunderte immer wieder gestaltet wurde. Das 1946 in Glyndebourn uraufgeführte Werk leuchtet auf faszinierende Weise die verschiedenen Stimmungen und Ebenen des Geschehens aus und lässt es so emotional eindringlich nachvollziehbar werden.

Opernführer live: 30 Minuten vor jeder Aufführung im Foyer
Besetzung
Musikalische Leitung
Inszenierung
Christian Poewe
Bühne & Kostüme
Wiebke Horn
Dramaturgie
Studienleitung
Musikalische Einstudierung
Regieassistenz
Kundry Rymon
Inspizienz
Babette Bartz
Soufflage
Christiane Blumeier-Braun
Erzähler (Male Chorus)
Erzählerin (Female Chorus)
Collatinus
Junius
Prinz Tarquinius
Norddeutsche Philharmonie Rostock
http://www.volkstheater-rostock.de/ Volkstheater Rostock Patriotischer Weg 33, 18057 Rostock
Premiere
Sa, 26.09. 19:30 Uhr  /
Großes Haus