1989 und die Sozialdemokratie

Gespräch mit Markus Meckel und Diskussion über die Sonderrolle Rostocks
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Anlässlich des 30. Jahrestages der Wiedergründung der Sozialdemokratie in Ostdeutschland lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung ein, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und die Rolle der Sozialdemokratie im Kampf gegen Diktatur und Unterdrückung sowie für die Freiheit und den demokratischen Neuaufbau in MV zu würdigen. Bereits vor dem Mauerfall entstanden DDR-weit Gruppen, welche die Wiedergründung der Sozialdemokratie vorantrieben und somit den alleinigen Herrschaftsanspruch der SED bewusst infrage stellten. Rostock hat dabei eine Sonderstellung eingenommen. Der hiesige Ortsverein setzte beispielsweise, von der offiziellen Parteilinie abweichend, auf einen raschen Beitritt an die Bundesrepublik Deutschland. Auch darüber werden wir sprechen. Der Gestaltungsanspruch der Sozialdemokratie ist seit 1989 ungebrochen. Es gibt viele Beispiele, in denen er eingelöst wurde, aber auch problematische Zeiten. Schon im Laufe des Jahres 1990 wurde es für die Sozialdemokratie schwieriger, ihre Ziele zu vermitteln. Deshalb gehört zu diesem Rückblick auch die Frage, was die Sozialdemokratie aus der Zeit um 1989 mitnehmen kann. Erinnern Sie sich und diskutieren Sie mit uns zusammen.
Weitere Informationen und Anmeldung auf www.fes-mv.de.