Foto: Dorit Gätjen

2. Classic light

Unendlichkeit
Leitung: Studierende der Dirigierklasse der HMT München
Moderation: Marcus Bosch

Jean Sibelius: Valse triste op. 44
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219
Arvo Pärt: Cantus in memoriam Benjamin Britten
Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D759 Unvollendete
Samuel Barber: Adagio for Strings op. 11

Unendlichkeit ist das Thema des 2. Classic light, welches am Ewigkeitssonntag in der Yachthafenresidenz Hohe Düne stattfindet. Trauer, Tod und Vergänglichkeit durchziehen auch musikalisch das Programm, welches Conductor in Residence Marcus Bosch moderiert und drei Studierende aus seiner Münchner Dirigierklasse leiten.
Jean Sibelius' Valse triste aus seiner Bühnenmusik zu Arvid Järnefelts Drama Der Tod führt ans Sterbebett einer alten Frau und beschreibt eine Halluzination von einem letzten Tanz. Nicht weniger bekannt ist das Adagio for Strings des Amerikaners Samuel Barber, das als eines der traurigsten Stücke der klassischen Musik gilt. Der Cantus in memoriam Benjamin Britten des estnischen Komponisten Arvo Pärt entstand 1977 nach dem Tod seines geschätzten britischen Kollegen. Franz Schubert, der bereits im Alter von 32 Jahren starb, hinterließß seine 7. Symphonie, die Unvollendete, als Fragment. In diesem musikalischen Kontext erklingt als Kontrast Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert in strahlendem A-Dur.