Andorra

Drama von Max Frisch
Koproduktion mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock
Max Frischs berühmte Theater-Parabel spielt in der Mitte der Gesellschaft: Andri, unehelicher Sohn eines Bürgers im biederen Kleinstaat Andorra, wird von seinem Vater als jüdisches Pflegekind ausgegeben, erfährt Diskriminierung und besteht schließlich auf der ihm von außen zugewiesenen Andersartigkeit. Sein tragisches Ende – das zu verhindern gewesen wäre – beweist auf grausame Weise, wie sich die Macht der Vorurteile und die Mechanismen der Xenophobie auf eine Gesellschaft auswirken und offenbart – mit trauriger Aktualität – die niederen Motive von Ausgrenzung, Hass und Gewalt.

Das 1961 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführte Drama wurde als einer der wichtigsten Theatertexte seiner Zeit gefeiert, entlarvt die soziale Dynamik verborgener Ressentiments und offenbart – mit trauriger Aktualität – die niederen Motive von Ausgrenzung, Hass und Gewalt.
Besetzung
Inszenierung
Bühne und Kostüme
Dramaturgie
Henrik Kuhlmann
Andri
Bastian Inglin
Barblin
Josephine Thiesen
Lehrer
Mutter / Wirt
Rebecca Thoß
Senora / Jemand
Laura Fouquet
Soldat
Thomas Hold
Tischler
Geselle / Doktor
Yannic Teichgräber
http://www.volkstheater-rostock.de/ Volkstheater Rostock Patriotischer Weg 33, 18057 Rostock
Premiere
Sa, 26.10. 20:00 Uhr  /
Ateliertheater
Koproduktion