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Jacques Offenbach
Orpheus in der Unterwelt
Operette Libretto von Hector Crémieux unter Mitarbeit von Ludovic Halévy Wiederaufnahme Spielzeit 2009/2010
Raymond Sepe (Orpheus), Ines Wilhelm (Eurydike)
»Himmel, mein Mann! Hölle, meine Frau!« Die Premiere von Offenbachs erstem größeren Werk (1858) gilt als Geburtsstunde der Operette. »Orpheus in der Unterwelt« erlebte einen beispiellosen Erfolg und wurde binnen weniger Monate in alle europäischen Länder exportiert. Frech-frivol persifliert Offenbach die griechische Sage vom Musiker Orpheus und seiner Gattin Eurydike: Die Ehe der beiden steckt in einer tiefen Krise. Eurydike liebt den Schäfer Aristeus, der in Wirklichkeit Pluto, der Gott der Unterwelt, ist und die Geliebte in sein Schattenreich entführt. Die Freude des frischgebackenen Witwers Orpheus über die unerwartete Lösung seines Eheproblems ist jedoch von kurzer Dauer. Die »Öffentliche Meinung« zwingt ihn, seine Gattin von den Göttern zurückzufordern. So setzt Orpheus Himmel und Hölle in Bewegung, um seine Frau wiederzubekommen. Unglücklicherweise scheint das Unternehmen von Erfolg gekrönt zu sein...
Mit »Orpheus in der Unterwelt« schuf Offenbach eine geniale Gesellschaftssatire, die bis zum heutigen Tag an Modernität nichts verloren hat. Kommen uns die Götter des Olymps nicht sehr bekannt vor?
Raymond Sepe (Orpheus), Gabriele Schwabe (Öffentliche Meinung)
Olaf Lemme (Jupiter), Franz Mewis (Pluto), Ensemble des Opernchors
Ensemble
Rostocker Lokalpolitiker auf der Theaterbühne
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Musikalische Leitung
Manfred Hermann Lehner
Peter Leonard
Inszenierung
Babette Bartz
Bühnenbild
Falk von Wangelin
Kostüme
Ulrike Schlafmann
Choreinstudierung
Ursula Stigloher
Choreographie
Dramaturgische Mitarbeit
Stefan Bausch
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