Koproduktion mit dem Mecklenburgischen Landestheater Parchim
Wer kennt ihn nicht? Till Eulenspiegel, den mittelalterlichen Schelm, der ganz Europa zum Narren gehalten hat. Er treibt seine Scherze mit der Herzogin von Zeckenburg, der Wirtin, dem Pfarrer, dem Gesundheitsminister und vor allem dem Polizeikommissar von Wanzenreich, Gustav Höllriegel, der ihn fassen will, koste es, was es wolle! Gesetz ist Gesetz! Noch dazu hat sich Till in Höllriegels Tochter Nele verliebt. Das kann was werden! Wenn Till Eulenspiegel auch alle an der Nase herumführt, so hat er doch das Herz am richtigen Fleck und will nur, dass wir über ihn lachen. Denn Lachen ist die beste Medizin. Es ist wirklich besser, einfach aus vollem Herzen zu lachen, anstatt sich grün und blau zu ärgern.
Wenn man Hermann Botes Historie "Till Eulenspiegel" von 1510 glauben darf, so veralberte dieser nicht nur die Schneider der Umgebung bei einem Seminar in der Hansestadt, sondern schied auch recht unfein von Rostock, nachdem er einem Wirt an das Feuer schiss.