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Friedrich Schiller

Die Räuber

Koproduktion mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock
Wiederaufnahme


Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine spinnt auf der heimischen Burg erfolgreiche Intrigen gegen seinen vermeintlich mehr geliebten Bruder, der andere führt ein wildes Studentenleben in Leipzig und probt den verbalen Aufstand gegen erdrückende Vaterliebe. Vom Vater verstoßen, tritt Karl Moor aus der bürgerlichen Gesellschaft aus und wird Hauptmann einer Räuberbande. Den Armen zu helfen und die Unschuldigen zu rächen, das ist sein Ziel. Doch die Gewalt eskaliert. Die Bandenmitglieder rauben, morden und vergewaltigen. Karls Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit, führt ihn zu der Frage: Wie weit darf ein Mensch gehen, um sich das zu verschaffen, was er für sein Recht hält? Beide Brüder, gescheitert an der Engstirnigkeit ihres Umfeldes, hinterlassen in ihrer inneren Verwüstung eine Spur der Gewalt, die sie letztendlich zwingt, sich selbst zu richten.

"Ich soll meinen Leib pressen in eine
Schnürbrust und meinen Willen schnüren
in Gesetze. Das Gesetz hat zum
Schneckengang verdorben, was Adlerflug
geworden wäre. Das Gesetz hat noch keinen
großen Mann gebildet; aber die Freiheit
brütet Kolosse und Extremitäten aus."

Karl Moor



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